Große Neuigkeiten aus WSG-ADAPT-HR+/HER2−: Neue Analysen zeigen, wie das endokrine Ansprechen dabei helfen kann, Therapieentscheidungen bei frühem HR+/HER2− Brustkrebs noch genauer auf die einzelne Patientin abzustimmen.
Die Auswertungen basieren auf einem außergewöhnlich großen Datensatz mit 2.230 Teilnehmenden aus der Chemotherapie-Substudie und 2.135 Teilnehmenden aus der Substudie zur endokrinen Therapie. Besonders spannend: pN0–1-PatientInnen, die nach Beurteilung ihres endokrinen Ansprechens allein endokrin behandelt wurden und die Kriterien der NATALEE-, aber nicht der monarchE-Studie erfüllten, hatten nur geringfügig schlechtere Ergebnisse als die Niedrigrisikogruppe.
Das ist ein starkes Signal für die personalisierte Brustkrebstherapie: Das endokrine Ansprechen kann zusätzliche, klinisch wertvolle Informationen liefern und so die Entscheidung über eine mögliche Therapieeskalation mit einem adjuvanten CDK4/6-Inhibitor unterstützen. Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Behandlung, die sich noch genauer am individuellen Risiko orientiert.
Zur Publikation: https://karger.com/brc/article-abstract/21/2/140/944686/Refining-Risk-Assessment-for-Adjuvant-CDK4-6
